Welttag der humanitären Hilfe

19.August 2015

Welttag der humanitären Hilfe

Im Dezember 2008 fand die dreiundsechzigste Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen statt entschieden den 19. August zum Welttag der humanitären Hilfe zu erklären.

Der 19. August ist das Datum, an dem ein brutaler Terroranschlag auf das UN-Hauptquartier in Bagdad 2003 wurden 22 Menschen getötet, darunter der UN-Gesandte Sergio Vieira de Mello.

Der Welttag der humanitären Hilfe ehrt diejenigen, die im humanitären Dienst ihr Leben verloren haben, und diejenigen, die weiterhin Millionen von Menschen Hilfe und Hilfe bringen.

Der Tag möchte auch die Aufmerksamkeit auf die humanitären Bedürfnisse weltweit und die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit bei der Deckung dieser Bedürfnisse lenken.

Jedes Jahr verursachen Katastrophen Millionen von Menschen immenses Leid - normalerweise die ärmsten, am stärksten ausgegrenzten und schutzbedürftigsten Menschen der Welt.

Humanitäre Helfer bemühen sich, von Katastrophen betroffenen Gemeinden lebensrettende Hilfe und langfristige Rehabilitation zu leisten, unabhängig davon, wo sie sich auf der Welt befinden und ohne Diskriminierung aufgrund der Nationalität, der sozialen Gruppe, der Religion, des Geschlechts, der Rasse oder eines anderen Faktors.

Die humanitäre Hilfe basiert auf einer Reihe von Grundprinzipien, darunter Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität und Unabhängigkeit. Humanitäre Helfer sollten respektiert werden und Zugang zu Bedürftigen haben, um lebenswichtige Hilfe zu leisten.

Humanitäre Helfer können international sein, aber die meisten kommen aus dem Land, in dem sie arbeiten. Sie spiegeln alle Kulturen, Ideologien und Hintergründe wider und sind sich durch ihr Engagement für den Humanitarismus einig.

Jeder kann ein humanitärer sein. Menschen, die von Katastrophen betroffen sind, sind oft die ersten, die nach einer Katastrophe ihren eigenen Gemeinden helfen.

Die Reaktion auf Notfälle ist nur ein Aspekt der humanitären Arbeit. Humanitäre Helfer unterstützen die Gemeinden auch dabei, ihr Leben nach Katastrophen wieder aufzubauen, widerstandsfähiger gegenüber künftigen Krisen zu werden, sich dafür einzusetzen, dass ihre Stimmen gehört werden, und in Konfliktgebieten einen dauerhaften und nachhaltigen Frieden aufzubauen.