Mai 2013

  • Rissige Erde mit Boy
     Somenath Mukhopadhyay
    India

    Somenath Mukhopadhyay ist Amateurfotograf und Lehrer einer höheren Sekundarschule. Seine Arbeit konzentriert sich hauptsächlich auf Mensch und Umwelt und insbesondere auf die Bereiche Landwirtschaft, menschliche Gesundheit, Wasser- und Ernährungssicherheit sowie Klimawandel.

    Der Junge auf diesem Foto sammelt Wasser aus einem ausgetrockneten Teich in Birbhum, einem Bezirk in Westbengalen, Indien. Der Bezirk ist bekannt für seinen trockenen Boden und die spärliche Vegetation. Der Klimawandel und extreme Wetterbedingungen haben Gemeinden wie Birbhum an den Rand gedrängt, die auf ihre Umgebung angewiesen sind, um Nahrung und Schutz zu erhalten.

    Die Jury des Allard Prize Photo Competition hat dieses Foto ausgewählt, da es die grundlegende Menschenrechtsfrage des Zugangs zu sauberem Trinkwasser hervorhebt.

  • Kopfloses Hemd
     Katharina Hessen
    China

    Katharina Hesse ist eine in Peking lebende Fotografin, die seit fast zwei Jahrzehnten in ganz Asien arbeitet. Ihre Arbeit konzentriert sich hauptsächlich auf Chinas soziale Belange, darunter Jugend- und Stadtkultur, Religion und nordkoreanische Flüchtlinge.

    Die Frau auf diesem Foto ist Kim Jeong-Ya (ein Pseudonym), 67, aus Yanji, China. Frau Kim ist eine von wenigen chinesischen Aktivisten aus dieser Region, die ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, um benachbarten nordkoreanischen Flüchtlingen zu helfen. Frau Kim hat ihr Leben der Schaffung einer sicheren Überfahrt nach Südkorea für Nordkoreaner über das chinesische Festland gewidmet. Sie wurde zweimal von in China tätigen nordkoreanischen Agenten inhaftiert.

    Die Jury des Allard Prize Photo Competition hat dieses Foto ausgewählt, da es das Bild einer Frau mit außergewöhnlichem Mut und engagiertem Engagement für die Menschenrechte einfängt.

  • Hände übers Gesicht
     Katharina Hessen
    China

    Katharina Hesse ist eine in Peking lebende Fotografin, die seit fast zwei Jahrzehnten in ganz Asien arbeitet. Ihre Arbeit konzentriert sich hauptsächlich auf Chinas soziale Belange, darunter Jugend- und Stadtkultur, Religion und nordkoreanische Flüchtlinge.

    Die Frau auf diesem Foto ist Kim Jung-ae (ein Pseudonym), 62. Nachdem ihr Sohn vor zwei Jahren an Hunger gestorben war, floh Frau Kim aus Nordkorea, um in China Nahrung und Unterkunft zu finden. Es war keine leichte Aufgabe, Nordkorea zu verlassen, ein Land, das seinen Bürgern das grundlegende Menschenrecht verweigert, frei zu reisen. Während ihrer Reise nach China hatte Frau Kim kein Einkommen, war behindert und musste von Kräutern und Gras leben, die sie in den Bergen gesammelt hatte. Frau Kim brauchte fünf Tage zu Fuß, um eine Stadt in China zu erreichen, wo sie sich jetzt durch den Weiterverkauf von Müll, den sie auf den Straßen sammelt, selbst ernährt.

    Die Jury des Allard Prize Photo Competition hat dieses Foto ausgewählt, da es das Bild einer Frau einfängt, die den Mut hat, trotz der damit verbundenen Risiken ein besseres Leben zu suchen.